Kennt ihr die Geschichte des Hamlet? Habt ihr von diesem wunderbaren, intelligenten Mann gelesen, der jeden, den er berührt, in den Abgrund stürzt, schließlich auch sich selbst? Wenn nicht, denn liest dieses Werk. Es beschriebt unsere ganze Welt, alle Motive von Hass über Rache zu Gerechtigkeit und Liebe. Shakespeare spricht so viel aus, was wir bewusst verdrängen und er führt uns die Kleinigkeiten vor Augen, die ausreichen, um uns in den Wahnsinn zu führen.
Ehrlich, ihr solltet es lesen. Es hat mich verändert.
Donnerstag, 29. März 2012
Freitag, 23. März 2012
Blogaward
Liebe Clary, vielen Dank für den Blogaward. Ich möchte selbst keine vergeben, aber ich gebe 7 geheime Dinge von mir preis, weil ich gerade so in der Stimmung bin.
1. Scharfe Gegenstände üben eine riesige Faszination auf mich aus.
2. Ich liebe weißes, sauberes, blütenreines Papier.
3. Ich habe eine Sehnenscheidenentzündung in meinem rechten Handgelenk vom Schreiben bekommen.
4. Mein Lebensmotto ist der legendäre Spruch: "Live on the Coke side of life".
5. Ich hasse Staubsauger.
6. Ich mag keine fremden Kinder.
7. Ich vergöttere die Kunst, kann aber absolut nicht malen.
1. Scharfe Gegenstände üben eine riesige Faszination auf mich aus.
2. Ich liebe weißes, sauberes, blütenreines Papier.
3. Ich habe eine Sehnenscheidenentzündung in meinem rechten Handgelenk vom Schreiben bekommen.
4. Mein Lebensmotto ist der legendäre Spruch: "Live on the Coke side of life".
5. Ich hasse Staubsauger.
6. Ich mag keine fremden Kinder.
7. Ich vergöttere die Kunst, kann aber absolut nicht malen.
Montag, 20. Februar 2012
Sind alle Menschen gierig?
Überall sehen wir Gier. Es muss dabei nicht immer das Streben nach Reichtum sein, das einen antreibt, sondern dasjenige einer Unabhängigkeit, die sich materiell gar nicht bemessen lässt. Es kann sich um das Streben nach Macht und Einfluss handeln oder um das Streben, der Beste zu sein, in welchem Bereich auch immer. Man kann es auch Ruhm oder auch nur Befriedigung nennen, kann es als edlen oder kulturellen Selbstzweck ausgeben oder es mit so schönen Eigenschaften wie Neugier und unbändigem Interesse benennen.
Es gibt auch eine Gier nach Intensität überhaupt, gleich welcher Art. Das Wichtigste, man spürt sich in irgendeiner Weise fiebrig, sei's in der Lust, sei's im Leiden, sei's in der Leidenslust. Dazu gehört auch eine Gier nach ozeanischen Gefühlen. Die Gier, mit allem zu verschwimmen, zu verschmelzen, sich zu entgrenzen, sei es in stundenlangen Musikgeräuschen oder durch Drogen. Es handelt sich um die Gier, einfach abzudriften, sich zu betäuben und nicht mehr ganz da zu sein, zumindest nicht in dieser Welt voller Kollisionen und Kämpfe. Es ist eine Gier, die auch in der romantischen Klage über unsere unendliche Begrenztheit, über die allgegenwärtigen Schranken, Formen und Normen und all das zum Ausdruck gelangt, was die Kluft zwischen Wunsch und Wirklichkeit offenbart.
Bekanntlich gibt es aber auch eine Fressgier und - im Gegensatz dazu - eine Gier, so dünn wie nur möglich zu sein, derart dünn sogar, dass man dabei mit dem eigenen Tod spielt. Und es gibt dei Gier, makellos schön, immer jung oder irrsinnig muskulös zu sein. Un vor allem gibt es eine Gier nach Sinn. Nach Unbedingtheit. Als halte man es nicht aus, dass das Leben vielleich keinen Sinn hat. Worin immer dieser auch bestehen mag. In Weltbildern, Glaubenshaltungen und auch nur im Gefühl, der Nachwelt etwas hinterlassen zu müssen. Das Leben allein scheint nicht zu genügen. Es muss mehr sein. Etwas Ewiges.
Ebenso gibt es die Gier der Moralisten, die ganze Welt auszupeitschen und das göttliche Strafgericht zu spielen. Stets im Namen des Sollens gegen das Sein, des Guten gegen das Böse, des Edlen gegen das Verkommene. Eine solche Gier, die der Gier vollkommen Herr werden will, können wir durch die gesamte Religionsgeschichte beobachten. Von den Anachoreten über die Wüstenväter bis zu den Säulenheiligen, Fakiren und den Trappistenmöchen. Diese Gier nach Gierlosigkeit ergibt sich aus der Erfahrung, dass Gier etwas Endloses, Vergebliches, Suchthaftes, nicht glücklicher Machendes besitzt und einen in einen endlosen Exzess hineintreiben kann, der etwas Zerstörerisches an sich hat. bei Paulus heißt es im Brief an die Kolosser: "Darum tötet, was irdisch an euch ist: die Unzucht, die Schamlosigkeit, die Leidenschaft, die bösen Begierden und die Habsucht, die Götzendienst ist. Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden." Diese Weltverachtung und -verneinung dient vor allem dem Zweck, die Natur in uns, so gut es geht, zum Schweigen zu bringen.
Es gibt auch eine Gier nach Intensität überhaupt, gleich welcher Art. Das Wichtigste, man spürt sich in irgendeiner Weise fiebrig, sei's in der Lust, sei's im Leiden, sei's in der Leidenslust. Dazu gehört auch eine Gier nach ozeanischen Gefühlen. Die Gier, mit allem zu verschwimmen, zu verschmelzen, sich zu entgrenzen, sei es in stundenlangen Musikgeräuschen oder durch Drogen. Es handelt sich um die Gier, einfach abzudriften, sich zu betäuben und nicht mehr ganz da zu sein, zumindest nicht in dieser Welt voller Kollisionen und Kämpfe. Es ist eine Gier, die auch in der romantischen Klage über unsere unendliche Begrenztheit, über die allgegenwärtigen Schranken, Formen und Normen und all das zum Ausdruck gelangt, was die Kluft zwischen Wunsch und Wirklichkeit offenbart.
Bekanntlich gibt es aber auch eine Fressgier und - im Gegensatz dazu - eine Gier, so dünn wie nur möglich zu sein, derart dünn sogar, dass man dabei mit dem eigenen Tod spielt. Und es gibt dei Gier, makellos schön, immer jung oder irrsinnig muskulös zu sein. Un vor allem gibt es eine Gier nach Sinn. Nach Unbedingtheit. Als halte man es nicht aus, dass das Leben vielleich keinen Sinn hat. Worin immer dieser auch bestehen mag. In Weltbildern, Glaubenshaltungen und auch nur im Gefühl, der Nachwelt etwas hinterlassen zu müssen. Das Leben allein scheint nicht zu genügen. Es muss mehr sein. Etwas Ewiges.
Ebenso gibt es die Gier der Moralisten, die ganze Welt auszupeitschen und das göttliche Strafgericht zu spielen. Stets im Namen des Sollens gegen das Sein, des Guten gegen das Böse, des Edlen gegen das Verkommene. Eine solche Gier, die der Gier vollkommen Herr werden will, können wir durch die gesamte Religionsgeschichte beobachten. Von den Anachoreten über die Wüstenväter bis zu den Säulenheiligen, Fakiren und den Trappistenmöchen. Diese Gier nach Gierlosigkeit ergibt sich aus der Erfahrung, dass Gier etwas Endloses, Vergebliches, Suchthaftes, nicht glücklicher Machendes besitzt und einen in einen endlosen Exzess hineintreiben kann, der etwas Zerstörerisches an sich hat. bei Paulus heißt es im Brief an die Kolosser: "Darum tötet, was irdisch an euch ist: die Unzucht, die Schamlosigkeit, die Leidenschaft, die bösen Begierden und die Habsucht, die Götzendienst ist. Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden." Diese Weltverachtung und -verneinung dient vor allem dem Zweck, die Natur in uns, so gut es geht, zum Schweigen zu bringen.
Samstag, 21. Januar 2012
Meine Damen und Herren, was zum Teufel ist Freude?
Ist euch einmal aufgefallen, wie beschissen dieses Wort ist? Klar, auf Englisch übersetzt ergibt es meinen Namen, aber diese Abneigung hat ausnahmsweise mal nichts mit mir zu tun, ich rede ja sowieso schon viel zu viel über mich. Aber das Wort "Freude", was sagt das aus? Man bekommt Assoziationen von Maitagen und grünen Wiesen, naiven Kindern - oder noch schlimmer - Familienausflügen. Fast ausschließlich ist es sarkastisch gemeint, als Gegenteil von der eigentlichen Bedeutung, beschreibend für Langeweile und gespielter Höflichkeit. Man könnte es fast mit dem Wort "Empfindung" vergleichen. "Ich empfinde große Freude deinem überaus netten Vorschlag gegenüber". Wieder so ein Wort. "Nett". Seien wir doch lieber ehrlich. Setzten wir für jedes "nett" doch gleich "scheiße" ein, damit würde die Welt um einiges aufrichtiger werden.
Montag, 16. Januar 2012
Warum hast Du mir nie geantwortet?
Erinnerst Du Dich , wir beide, Hand in Hand? Der Ort war so egal, dass ich ihn schon nicht mehr weiß. Im Nachhinein sagten wir nur darüber: "Weißt Du noch, neulich, im Paradis?" Mag sein, dass wir nichts waren als lose Bekannte, beinahe Fremde Vielleicht doch vertrauter als wir annahmen? Mag sein, dass wir nicht ineinandner verliebt waren, wie auch, wir waren beide dazu wohl kaum fähig. Und doch war da eine Spur Glück, und sie verfolgt mich seitdem. So sehr ich es auch versuchte, sie zu ignorieren, ich kann es nicht, vielleicht weil ich es nicht kann oder weil ich es nicht will. Der Geruch verdorbener Navität stört mich in der Nase, er bringt mich zum lächeln und hindert mich, damit aufzuhören.
Wenn ich ehrlich bin, möchte ich Dich nicht wieder sehen, weil ich Angst habe, es war alles nur Trug. Und so besonders bist Du nicht, einer von so vielen. Ein Macho. Ein Herzensbrecher, der mich nie länger als vielleicht 1, 2 Monate interessant finden würde, wenn überhaupt. Es ist besser, wenn Du nie auf meine unausgesprochene Frage antwortest, ob wir vielleicht eine Chance hätten, nochmal in das Paradis zurückzukehren. Es ist besser so.
Wenn ich noch ehrlicher bin, vermisse ich Dich sehr.
Wenn ich ehrlich bin, möchte ich Dich nicht wieder sehen, weil ich Angst habe, es war alles nur Trug. Und so besonders bist Du nicht, einer von so vielen. Ein Macho. Ein Herzensbrecher, der mich nie länger als vielleicht 1, 2 Monate interessant finden würde, wenn überhaupt. Es ist besser, wenn Du nie auf meine unausgesprochene Frage antwortest, ob wir vielleicht eine Chance hätten, nochmal in das Paradis zurückzukehren. Es ist besser so.
Wenn ich noch ehrlicher bin, vermisse ich Dich sehr.
Mittwoch, 11. Januar 2012
Was ist Perfektion?
Die Sache, die man liebt und doch niemals haben kann. Der Traum, nach dem so viele Menschen leben und der doch unerreichbar bleibt. Sie ist der Mond und die Stille und die Nacht und der Mensch, den wir lieben. Sie ist alles und nichts. Denn es existiert, doch nur in unserer Vorstellung. Ein Bild, ein Lied, ein Wort, eine Bewegung. Sie ist die Vollendung, alles was wir brauchen, nichts, was uns glücklich machen könnte. Sie ist das größte Trugbild unserer Welt. Sie ist wie eine Lüge von unvorstellbarem Wert und neimand würde es wagen, sie in Frage zu stellen.
Donnerstag, 5. Januar 2012
Gibt es das Gefühl "Leere" ?
Es tut mir leid, dass ich nicht so witzig bin und nicht so wunderschön wie du vielleicht denkst. Es tut mir leid, dass ich dir aus dem Weg gehe und sage, ich möchte nichts mit dir zu tun haben, wo wir uns doch so gut verstehen und mir kein Grund einfällt, warum du nicht mein Traummann sen solltest. Es tut mir leid, dass ich nicht auf deine Nachrichten antworte und dass ich dir bei allem was du fragst, ausweiche. Es tut mir leid, dass du in mir siehst, was ich nicht bin. Dass du erwartest, was ich dir nicht geben kann. dass ich mich in dich verliebt habe und es dennoch keine Chance für uns gibt. Es tut mir leid, dass ich so ein Feigling bin.
Da ist nichts, was mich abhält, außer meinen Respekt vor dir. Da ist nichts, was mich aufhält, außer die Angst, dass du enttäuscht bist, wenn du siehst, wer ich wirklich bin. Hinter dieser Fassade, die du noch nicht durchschaut haben kannst, denn du bist ja immer noch da.
Wer glaubst du eigentlich, wer du bist, dass du auf einer Party einfach zu mir kommst, dich neben mich setzt und meine Hand hältst und sie noch dazu nicht mehr loslässt, ohne, dass wir jemals mehr waren als Bekannte, mehr als "Wow, wie gut du aussiehst" und "mit den roten Haaren siehst du so heiß aus". Mehr als nichts. Ich kann nicht glauben, dass ein Wir wirklich existiert hat. Ich muss es verdrängen, ansonsten könnte ich mich nie wieder von diesem Gedanken lösen. Und das ist so gefährlich.
Es ist der härteste Schritt, den ich jemals tat, dich gehen zu lassen, obwohl es eigentlich perfekt war.
Leere ist da. Du kannst es nicht definieren oder beschreiben, aber du kannst dir sicher sei, dass du sie erkennen wirst, wenn du sie triffst.
Da ist nichts, was mich abhält, außer meinen Respekt vor dir. Da ist nichts, was mich aufhält, außer die Angst, dass du enttäuscht bist, wenn du siehst, wer ich wirklich bin. Hinter dieser Fassade, die du noch nicht durchschaut haben kannst, denn du bist ja immer noch da.
Wer glaubst du eigentlich, wer du bist, dass du auf einer Party einfach zu mir kommst, dich neben mich setzt und meine Hand hältst und sie noch dazu nicht mehr loslässt, ohne, dass wir jemals mehr waren als Bekannte, mehr als "Wow, wie gut du aussiehst" und "mit den roten Haaren siehst du so heiß aus". Mehr als nichts. Ich kann nicht glauben, dass ein Wir wirklich existiert hat. Ich muss es verdrängen, ansonsten könnte ich mich nie wieder von diesem Gedanken lösen. Und das ist so gefährlich.
Es ist der härteste Schritt, den ich jemals tat, dich gehen zu lassen, obwohl es eigentlich perfekt war.
Leere ist da. Du kannst es nicht definieren oder beschreiben, aber du kannst dir sicher sei, dass du sie erkennen wirst, wenn du sie triffst.
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