Ehrlich gesagt
wenn es immer dort regnet
wo ich aus dem Fenster schaue
und es still wird
bei jedem Wort
das ich spreche
dann werfe ich meinen Schatten
ohne Licht
und kann mir davon
dass du mich liebst
auch nichts kaufen.
Dienstag, 8. Mai 2012
Montag, 16. April 2012
Why do we do that? Why do I do that?
machte einen falschen schritt, ein oder zwei mal, hab mir meinen weg da rausgegraben, blut und feuer. falsche entscheidungen, ganz recht. willkommen in meinem bescheuerten leben. schlecht behandelt, deplaziert, falsch verstanden, miss "es kann niemals alles gut werden". nichts hat mich jemals bremsen können. ein irrtum, ständif zweite wahl, unterschätzt. schau her, ich bin immer noch hier. bitte, bitte, fühl dich nie, niemals, als wärst du weniger als verdammt perfekt. bitte, bitte, wenn du jemals das das gefühl hast, nichts wert zu sein, für mich bist du verdammt perfekt.
du bist so kleinlich, wenn du über dich selbst redest und du liegst falsch. verändere die stimmen in deinem kopf, mach sie stattdessen so, dass sie dich mögen. so kompliziert, doch schau, was du alles daraus machen kannst. gefüllt mit so viel hass, was für ein ein lahmes spiel. es reicht. ich hab alles getan was mir einfällt, habe alle meine dämonen vertrieben und ich sehe, du tust das gleiche. bitte, bitte, fühl dich nie, niemals, als wärst du weniger als verdammt perfekt. bitte, bitte, wenn du jemals das das gefühl hast, nichts wert zu sein, für mich bist du verdammt perfekt.
die welt ist starr vor angst, so schluck ich meine angst hinunter. das einzige zu trinken sollte ein eiskaltes bier sein. so gut im lügen, also versuchen wir es immer und immer wieder. doch wir haben es zu sehr versucht, eine verschwendung meiner zeit. ich habe diese kritiker satt, denn sie sind überall, sie mögen meine gene nicht und können meie frisur nicht verstehen. wir verändern uns, und zwar immerzu. warum tun wir das? warum tue ich das?
du bist perfekt.
du bist so kleinlich, wenn du über dich selbst redest und du liegst falsch. verändere die stimmen in deinem kopf, mach sie stattdessen so, dass sie dich mögen. so kompliziert, doch schau, was du alles daraus machen kannst. gefüllt mit so viel hass, was für ein ein lahmes spiel. es reicht. ich hab alles getan was mir einfällt, habe alle meine dämonen vertrieben und ich sehe, du tust das gleiche. bitte, bitte, fühl dich nie, niemals, als wärst du weniger als verdammt perfekt. bitte, bitte, wenn du jemals das das gefühl hast, nichts wert zu sein, für mich bist du verdammt perfekt.
die welt ist starr vor angst, so schluck ich meine angst hinunter. das einzige zu trinken sollte ein eiskaltes bier sein. so gut im lügen, also versuchen wir es immer und immer wieder. doch wir haben es zu sehr versucht, eine verschwendung meiner zeit. ich habe diese kritiker satt, denn sie sind überall, sie mögen meine gene nicht und können meie frisur nicht verstehen. wir verändern uns, und zwar immerzu. warum tun wir das? warum tue ich das?
du bist perfekt.
Donnerstag, 29. März 2012
To be or not to be?
Kennt ihr die Geschichte des Hamlet? Habt ihr von diesem wunderbaren, intelligenten Mann gelesen, der jeden, den er berührt, in den Abgrund stürzt, schließlich auch sich selbst? Wenn nicht, denn liest dieses Werk. Es beschriebt unsere ganze Welt, alle Motive von Hass über Rache zu Gerechtigkeit und Liebe. Shakespeare spricht so viel aus, was wir bewusst verdrängen und er führt uns die Kleinigkeiten vor Augen, die ausreichen, um uns in den Wahnsinn zu führen.
Ehrlich, ihr solltet es lesen. Es hat mich verändert.
Ehrlich, ihr solltet es lesen. Es hat mich verändert.
Freitag, 23. März 2012
Blogaward
Liebe Clary, vielen Dank für den Blogaward. Ich möchte selbst keine vergeben, aber ich gebe 7 geheime Dinge von mir preis, weil ich gerade so in der Stimmung bin.
1. Scharfe Gegenstände üben eine riesige Faszination auf mich aus.
2. Ich liebe weißes, sauberes, blütenreines Papier.
3. Ich habe eine Sehnenscheidenentzündung in meinem rechten Handgelenk vom Schreiben bekommen.
4. Mein Lebensmotto ist der legendäre Spruch: "Live on the Coke side of life".
5. Ich hasse Staubsauger.
6. Ich mag keine fremden Kinder.
7. Ich vergöttere die Kunst, kann aber absolut nicht malen.
1. Scharfe Gegenstände üben eine riesige Faszination auf mich aus.
2. Ich liebe weißes, sauberes, blütenreines Papier.
3. Ich habe eine Sehnenscheidenentzündung in meinem rechten Handgelenk vom Schreiben bekommen.
4. Mein Lebensmotto ist der legendäre Spruch: "Live on the Coke side of life".
5. Ich hasse Staubsauger.
6. Ich mag keine fremden Kinder.
7. Ich vergöttere die Kunst, kann aber absolut nicht malen.
Montag, 20. Februar 2012
Sind alle Menschen gierig?
Überall sehen wir Gier. Es muss dabei nicht immer das Streben nach Reichtum sein, das einen antreibt, sondern dasjenige einer Unabhängigkeit, die sich materiell gar nicht bemessen lässt. Es kann sich um das Streben nach Macht und Einfluss handeln oder um das Streben, der Beste zu sein, in welchem Bereich auch immer. Man kann es auch Ruhm oder auch nur Befriedigung nennen, kann es als edlen oder kulturellen Selbstzweck ausgeben oder es mit so schönen Eigenschaften wie Neugier und unbändigem Interesse benennen.
Es gibt auch eine Gier nach Intensität überhaupt, gleich welcher Art. Das Wichtigste, man spürt sich in irgendeiner Weise fiebrig, sei's in der Lust, sei's im Leiden, sei's in der Leidenslust. Dazu gehört auch eine Gier nach ozeanischen Gefühlen. Die Gier, mit allem zu verschwimmen, zu verschmelzen, sich zu entgrenzen, sei es in stundenlangen Musikgeräuschen oder durch Drogen. Es handelt sich um die Gier, einfach abzudriften, sich zu betäuben und nicht mehr ganz da zu sein, zumindest nicht in dieser Welt voller Kollisionen und Kämpfe. Es ist eine Gier, die auch in der romantischen Klage über unsere unendliche Begrenztheit, über die allgegenwärtigen Schranken, Formen und Normen und all das zum Ausdruck gelangt, was die Kluft zwischen Wunsch und Wirklichkeit offenbart.
Bekanntlich gibt es aber auch eine Fressgier und - im Gegensatz dazu - eine Gier, so dünn wie nur möglich zu sein, derart dünn sogar, dass man dabei mit dem eigenen Tod spielt. Und es gibt dei Gier, makellos schön, immer jung oder irrsinnig muskulös zu sein. Un vor allem gibt es eine Gier nach Sinn. Nach Unbedingtheit. Als halte man es nicht aus, dass das Leben vielleich keinen Sinn hat. Worin immer dieser auch bestehen mag. In Weltbildern, Glaubenshaltungen und auch nur im Gefühl, der Nachwelt etwas hinterlassen zu müssen. Das Leben allein scheint nicht zu genügen. Es muss mehr sein. Etwas Ewiges.
Ebenso gibt es die Gier der Moralisten, die ganze Welt auszupeitschen und das göttliche Strafgericht zu spielen. Stets im Namen des Sollens gegen das Sein, des Guten gegen das Böse, des Edlen gegen das Verkommene. Eine solche Gier, die der Gier vollkommen Herr werden will, können wir durch die gesamte Religionsgeschichte beobachten. Von den Anachoreten über die Wüstenväter bis zu den Säulenheiligen, Fakiren und den Trappistenmöchen. Diese Gier nach Gierlosigkeit ergibt sich aus der Erfahrung, dass Gier etwas Endloses, Vergebliches, Suchthaftes, nicht glücklicher Machendes besitzt und einen in einen endlosen Exzess hineintreiben kann, der etwas Zerstörerisches an sich hat. bei Paulus heißt es im Brief an die Kolosser: "Darum tötet, was irdisch an euch ist: die Unzucht, die Schamlosigkeit, die Leidenschaft, die bösen Begierden und die Habsucht, die Götzendienst ist. Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden." Diese Weltverachtung und -verneinung dient vor allem dem Zweck, die Natur in uns, so gut es geht, zum Schweigen zu bringen.
Es gibt auch eine Gier nach Intensität überhaupt, gleich welcher Art. Das Wichtigste, man spürt sich in irgendeiner Weise fiebrig, sei's in der Lust, sei's im Leiden, sei's in der Leidenslust. Dazu gehört auch eine Gier nach ozeanischen Gefühlen. Die Gier, mit allem zu verschwimmen, zu verschmelzen, sich zu entgrenzen, sei es in stundenlangen Musikgeräuschen oder durch Drogen. Es handelt sich um die Gier, einfach abzudriften, sich zu betäuben und nicht mehr ganz da zu sein, zumindest nicht in dieser Welt voller Kollisionen und Kämpfe. Es ist eine Gier, die auch in der romantischen Klage über unsere unendliche Begrenztheit, über die allgegenwärtigen Schranken, Formen und Normen und all das zum Ausdruck gelangt, was die Kluft zwischen Wunsch und Wirklichkeit offenbart.
Bekanntlich gibt es aber auch eine Fressgier und - im Gegensatz dazu - eine Gier, so dünn wie nur möglich zu sein, derart dünn sogar, dass man dabei mit dem eigenen Tod spielt. Und es gibt dei Gier, makellos schön, immer jung oder irrsinnig muskulös zu sein. Un vor allem gibt es eine Gier nach Sinn. Nach Unbedingtheit. Als halte man es nicht aus, dass das Leben vielleich keinen Sinn hat. Worin immer dieser auch bestehen mag. In Weltbildern, Glaubenshaltungen und auch nur im Gefühl, der Nachwelt etwas hinterlassen zu müssen. Das Leben allein scheint nicht zu genügen. Es muss mehr sein. Etwas Ewiges.
Ebenso gibt es die Gier der Moralisten, die ganze Welt auszupeitschen und das göttliche Strafgericht zu spielen. Stets im Namen des Sollens gegen das Sein, des Guten gegen das Böse, des Edlen gegen das Verkommene. Eine solche Gier, die der Gier vollkommen Herr werden will, können wir durch die gesamte Religionsgeschichte beobachten. Von den Anachoreten über die Wüstenväter bis zu den Säulenheiligen, Fakiren und den Trappistenmöchen. Diese Gier nach Gierlosigkeit ergibt sich aus der Erfahrung, dass Gier etwas Endloses, Vergebliches, Suchthaftes, nicht glücklicher Machendes besitzt und einen in einen endlosen Exzess hineintreiben kann, der etwas Zerstörerisches an sich hat. bei Paulus heißt es im Brief an die Kolosser: "Darum tötet, was irdisch an euch ist: die Unzucht, die Schamlosigkeit, die Leidenschaft, die bösen Begierden und die Habsucht, die Götzendienst ist. Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden." Diese Weltverachtung und -verneinung dient vor allem dem Zweck, die Natur in uns, so gut es geht, zum Schweigen zu bringen.
Samstag, 21. Januar 2012
Meine Damen und Herren, was zum Teufel ist Freude?
Ist euch einmal aufgefallen, wie beschissen dieses Wort ist? Klar, auf Englisch übersetzt ergibt es meinen Namen, aber diese Abneigung hat ausnahmsweise mal nichts mit mir zu tun, ich rede ja sowieso schon viel zu viel über mich. Aber das Wort "Freude", was sagt das aus? Man bekommt Assoziationen von Maitagen und grünen Wiesen, naiven Kindern - oder noch schlimmer - Familienausflügen. Fast ausschließlich ist es sarkastisch gemeint, als Gegenteil von der eigentlichen Bedeutung, beschreibend für Langeweile und gespielter Höflichkeit. Man könnte es fast mit dem Wort "Empfindung" vergleichen. "Ich empfinde große Freude deinem überaus netten Vorschlag gegenüber". Wieder so ein Wort. "Nett". Seien wir doch lieber ehrlich. Setzten wir für jedes "nett" doch gleich "scheiße" ein, damit würde die Welt um einiges aufrichtiger werden.
Montag, 16. Januar 2012
Warum hast Du mir nie geantwortet?
Erinnerst Du Dich , wir beide, Hand in Hand? Der Ort war so egal, dass ich ihn schon nicht mehr weiß. Im Nachhinein sagten wir nur darüber: "Weißt Du noch, neulich, im Paradis?" Mag sein, dass wir nichts waren als lose Bekannte, beinahe Fremde Vielleicht doch vertrauter als wir annahmen? Mag sein, dass wir nicht ineinandner verliebt waren, wie auch, wir waren beide dazu wohl kaum fähig. Und doch war da eine Spur Glück, und sie verfolgt mich seitdem. So sehr ich es auch versuchte, sie zu ignorieren, ich kann es nicht, vielleicht weil ich es nicht kann oder weil ich es nicht will. Der Geruch verdorbener Navität stört mich in der Nase, er bringt mich zum lächeln und hindert mich, damit aufzuhören.
Wenn ich ehrlich bin, möchte ich Dich nicht wieder sehen, weil ich Angst habe, es war alles nur Trug. Und so besonders bist Du nicht, einer von so vielen. Ein Macho. Ein Herzensbrecher, der mich nie länger als vielleicht 1, 2 Monate interessant finden würde, wenn überhaupt. Es ist besser, wenn Du nie auf meine unausgesprochene Frage antwortest, ob wir vielleicht eine Chance hätten, nochmal in das Paradis zurückzukehren. Es ist besser so.
Wenn ich noch ehrlicher bin, vermisse ich Dich sehr.
Wenn ich ehrlich bin, möchte ich Dich nicht wieder sehen, weil ich Angst habe, es war alles nur Trug. Und so besonders bist Du nicht, einer von so vielen. Ein Macho. Ein Herzensbrecher, der mich nie länger als vielleicht 1, 2 Monate interessant finden würde, wenn überhaupt. Es ist besser, wenn Du nie auf meine unausgesprochene Frage antwortest, ob wir vielleicht eine Chance hätten, nochmal in das Paradis zurückzukehren. Es ist besser so.
Wenn ich noch ehrlicher bin, vermisse ich Dich sehr.
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